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ISSN 1610-0611
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Mitarbeiter von ÄRZTE OHNE GRENZEN sind frei

Die internationale Hilfsorganisation
ÄRZTE OHNE GRENZEN ist glücklich und erleichtert über die Freilassung ihrer
beiden Mitarbeiter, die seit 2. April in Bagdad vermisst waren und über
deren Verbleib es keine Informationen gab.

Die Mitarbeiter François Calas und Ibrahim Younis konnten am Freitag, den
11. April, telefonisch mit den Büros von ÄRZTE OHNE GRENZEN in Paris und
Brüssel Kontakt aufnehmen. Nachdem sie neun Tage lang festgehalten wurden,
sind sie erschöpft, aber wohlauf. Sie werden zunächst in Bagdad bleiben und
dort die verbliebenen vier Mitarbeiter ihres Teams treffen.

François Calas, der 43-jährige Projektleiter in Bagdad, und Ibrahim Younis,
ein 31 Jahre alter Logistiker sudanesischer Herkunft, hatten während der
Bombardierungen als Teil eines sechsköpfigen Teams das medizinische Personal
des Al-Kindi-Krankenhauses im Nordosten Bagdads unterstützt.

Zurzeit liegen keine weiteren Informationen zum Irak vor.

Neben der Freude über die Freilassung der Mitarbeiter in Bagdad ist ÄRZTE
OHNE GRENZEN weiterhin besorgt über das Schicksal von Arjan Erkel, der 12.
August 2002 in Dagestan entführt wurde. Bisher gibt es keine Nachrichten
über den Verbleib des Projektleiters.




Irak: Mitarbeiter von ÄRZTE OHNE GRENZEN sind frei

Pressestelle: Kattrin Lempp,
http://www.aerzte-ohne-grenzen.de

Brüssel/Paris/Berlin, 11. April 2003.


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