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Blockade der US-Airbase Rhein/Main ab dem 29.3.03
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Resist kündigt massenhafte Aktionen Zivilen Ungehorsams an:
Blockade der US-Airbase Rhein/Main ab dem 29.3.03
Frankfurt, Die Antikriegs-Kampagne resist kündigt nach Beginn des Irak-Krieges für die nächsten Tage entschlossene und massenhafte Aktionen Zivilen Ungehorsams an. Zum einen wird am 22.3.03 ab 15.00 Uhr vor dem Fliegerhorst Spangdahlem/Eifel eine Sitzblockade von resist in Zusammenarbeit mit der Aktionsgemeinschaft Frieden stattfinden. Einen vorläufigen Höhepunkt des Protests von resist soll dann am 29.3.03 ab 11.00 Uhr eine 24-stündige Blockade der US-Airbase Rhein/Main bei Frankfurt darstellen. Die Frankfurter US-Airbase Rhein/Main stellt eine zentrale Drehscheibe des Transports von Nachschubmaterial in die Golfregion dar. Resist erwartet bei dieser Aktion weit mehr Teilnehmer als bei den letzten beiden Blockaden, wo jeweils ca. 2.000 Menschen die Airbase für bis zu 8 Stunden blockierten. Neben dem Haupttor sollen auch weitere Zufahrten dicht gemacht werden.
Resist hält Aktionen Zivilen Ungehorsams in der derzeitigen Situation nicht nur für legitim sondern für geboten. "Dieser Angriffskrieg tritt die UN-Charta mit Füßen und stellt einen eklatanten Bruch unserer Verfassung dar", so Christoph Bautz, Pressesprecher. "Mit gewaltfreien Sitzblockaden werden wir gegen dieses Unrecht Widerstand leisten, auch wenn wir damit ein bestehendes Gesetz übertreten."
Auch die Bundesregierung rückt dabei verstärkt ins Visier von resist. "Zwischen der Rhetorik der Bundesregierung und ihrem konkreten Handeln klaffen derzeit Welten", so Bautz. "Schröder schließt eine deutsche Beteiligung aus, während de facto AWACS-Flugzeuge im türkischen Grenzgebiet zum Irak und Fuchspanzer in Kuweit den Krieg unterstützen." Resist fordert des weiteren, US-amerikanischen und britischen Flugzeugen Überflugrechte und die Nutzung von Militäreinrichtungen für den Irak-Krieg zu entziehen. "Diese Unterstützung eines Angriffskrieges untersagt unser Grundgesetz und dies aus gutem Grund. Mit den Aktionen in Spangdahlem und Frankfurt werden wir unsere Forderungen an die Bundesregierung an zwei hochsymbolischen Orten unterstreichen", so Bautz.
Frankfurt, 21.3.03 Christoph Bautz, c/o Attac-Rat, Artilleriestr. 6, 27283 Verden, Clemens Ronnefeldt, c/o Versöhnungsbund, Ortsstr. _______________________________________________
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