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ISSN 1610-0611
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Kein EU-Beitritt ohne Rückkehr vertriebener Serben

Kroatien/Wahlsieg HDZ: Kein EU-Beitritt ohne Rückkehr vertriebener Serben!

Nach Sieg der Nationalisten in Kroatien:
Kein EU-Beitritt ohne Rückkehr vertriebener Serben!

Nach dem Sieg der nationalistischen "Kroatischen Demokratischen
Gemeinschaft" HDZ hat die Gesellschaft für bedrohte Völker
International (GfbV) am Montag die Aussetzung der EU-Verhandlungen
mit Kroatien gefordert. „Wer Minderheiten diskriminiert und verfolgt,
kann nicht EU-Partner werden“, sagte der Präsident der GfbV
International, Tilman Zülch, in Göttingen. Die HDZ sei unter dem
ehemaligen Präsidenten Kroatiens, Franjo Tudjman, im August 1995 nach
der Rückeroberung der Krajina für die Vertreibung von 200.000
kroatischen Staatsbürgern serbischer Nationalität verantwortlich
gewesen und habe schon als Oppositionspartei die Rückkehr der
Vertriebenen nach Kräften behindert, begründete Zülch die Forderung
der Menschenrechtorganisation. Außerdem arbeite die kroatische
Regierung nur unzureichend mit dem UN-Kriegsverbrechertribunal in Den
Hag zusammen.

Selbst die Sozialdemokraten hätten im Verein mit örtlichen HDZ-
Anhängern bisher weniger als 30 Prozent der kroatischen Serben
zurückkehren lassen, sagte Zülch. In der Krajina herrsche weiter eine
Atmosphäre der Angst für viele serbische Rückkehrer. Die Rückgabe von
Eigentum werde erschwert, der Wiederaufbau der von kroatischen
Truppen und zivilen Plünderern zerstörten Häuser vielfach verhindert,
die Menschen immer wieder von Polizei und Behörden bedroht und
diskriminiert. Bei der Vergabe von Arbeitsplätzen würden kroatische
Serben selten berücksichtigt.

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Gesellschaft fuer bedrohte Voelker e.V. (GfbV)
Inse Geismar, Pressereferentin
Postfach 2024, D-37010 Goettingen
Göttingen, den 24.11.2003
Hompage: http://www.gfbv.de
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