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ISSN 1610-0611
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DFG-VK unterstützt kanadische Initiative.

DFG-VK unterstützt kanadische Initiative.
Waffeninspekteure aus Kanada wollen USA-Massenvernichtungswaffen untersuchen.

„Das Böse an den Wurzeln packen,“ fordert auch die Deutsche Friedensgesellschaft Vereinigte Kriegsdienstgegner (DFG-VK) und unterstützt nun eine kanadische Initiative, die entschlossen hat, Waffeninspekteure in die USA zu senden, um die Produktionsstätten und Standorte von chemischen, biologischen und nuklearen Waffen dieses Staates zu inspizieren. Im Februar 2003 soll die Waffeninspektion stattfinden. Die Inspekteure der Initiative "Rooting Out Evil" werden sich an der US-amerikanischen Grenze einfinden und die Durchführung ihrer Arbeit einfordern. Die DFG-VK erklärte nun in einem Schreiben an diese Waffeninspekteure ihre Solidarität mit dieser Aktion.

Robert Hülsbusch, Bundessprecher der DFG-VK: „Wir wollen diese Initiative auch in Deutschland bekannt machen, da sie den Widerspruch der gegenwärtigen
internationalen Politik aufdeckt und auch Perspektiven für eine friedliche Entwicklung aufzeigt.“ Der Gefahr durch Waffenvernichtungswaffen und durch Proliferation könne nur durch eine umfassende Abrüstung begegnet werden. Hier hätten die großen Waffennationen allen voran die USA zunächst mal ihre Hausaufgaben zu machen. Hülsbusch: „Die Kanadische Initiative zeigt gleichzeitig, dass es bei einem Irakkrieg nicht um Massenvernichtungswaffen geht, sondern andere Motive der USA im Spiel sind.“ Die Idee zur Waffeninspektion kam den Kanadiern, als sie die US-Politik genauer untersuchten: Die Bush-Regierung habe vier Kriterien festgelegt, um gefährliche Staaten identifizieren zu können:

1) umfangreiche Lager an chemischen, biologischen und nuklearen Waffen
2) die Nichtbeachtung der Resolutionen der Vereinten Nationen
3) die Weigerung internationale Verträge zu unterzeichnen und zu respektieren
4) die Machtübernahme der Regierenden durch illegale Mittel

Diese vier Kriterien treffen so die Initiative „Rooting Out Evil“ auf die USA zu und eine Inspektion ihrer Anlagen sei daher unumgänglich! Die DFG-VK fordert seit langem intensive Schritte zur Abrüstung. Dazu gehöre auch die vollständige atomare, chemische und biologische Abrüstung (www.schritte-zur-abruestung.de)
http://www.rootingoutevil.org


Robert Hülsbusch Tel. 02502/9754 Mail: huelsbusch@dfg-vk.de



For information:

David Langille or Christy Ferguson
info@rootingoutevil.org
Saskatoon, Saskatchewan, CanadaPhone (306) 664-6071





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DEUTSCHE FRIEDENSGESELLSCHAFT -
VEREINIGTE KRIEGSDIENSTGEGNERINNEN (DFG-VK)
Pressestelle / Schwanenstraße 16 / 42551 Velbert
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30.01.2003


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