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Gegen den Angriff der Golfkrieger, Episode 2
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Gegen den Angriff der Golfkrieger, Episode 2: Eiertanz der Bundesregierung beenden!
Mit einer neuen Kampagne protestiert die DFG-VK ab heute gegen die Vorbereitungen der USA und ihrer Verbündeten zum Irakkrieg. Zugleich wird die Bundesregierung aufgefordert, bei einer Abstimmung im UNO-Sicherheitsrat eindeutig gegen den Krieg zu votieren.
"Gerhard Schröder wird in nächster Zeit eine Menge Post erhalten", kündigt Erwin Eisenhardt, Bundessprecher der DFG-VK, an. Viele Menschen fühlten sich von der Bundesregierung an der Nase herumgeführt, "weil zwar gegen den Krieg gesprochen wird, aber faktisch die Vorbereitungen für eine zumindest passive Unterstützung des Krieges auf Hochtouren laufen. Ohne massiven Druck aus der Bevölkerung wird die Regierung diesen Eiertanz noch so lange hinlegen, bis die US-Bomber den Feuerbefehl erhalten", so Eisenhardt.
Die DFG-VK vertreibt ab heute eine vierteilige Postkartenserie. Eine Postkarte ist für Bundeskanzler Schröder reserviert: Sie erinnert ihn daran, dass er nicht zuletzt wegen seiner Äußerungen gegen den Krieg die Bundestagswahlen gewonnen hat. "Bleiben Sie bei diesem Nein und sorgen Sie dafür, dass die Bundesrepublik bei einer möglichen Abstimmung im UN-Sicherheitsrat gegen einen Krieg stimmt", lautet die Forderung der DFG-VK dazu.
Die anderen Postkarten richten sich an die US-Regierung und zeigen George W. Bush zu Pferde beim "Wild West in Middle East" sowie in zeitgemäßer Ausführung auf einem "Star Wars" entlehnten Filmplakat: "Gulf War - Episode 2" kündigt als Darsteller die Spitzen von US-Regierung und -Militär sowie den irakischen Diktator Saddam Hussein an.
"George W. Bush in der Rolle des Anakin Skywalker, der gegen einen mehrfach geklonten Saddam Hussein antritt, um das Imperium des Bösen zu vernichten - so scheint sich der US-Präsident gerne selbst zu sehen", erläutert Erwin Eisenhardt das Motiv. "Tatsächlich sind beide kaltblütige Machtpolitiker, die nicht davor zurückschrecken, entweder ihre eigene Bevölkerung mit Giftgas zu ermorden oder die Einwohner eines anderen Landes kollektiv mit Krieg zu überziehen."
Der Versuch der USA, sich mit militärischer Gewalt politische und geostrategische Vorteile zu sichern, wird nach Überzeugung der DFG-VK weder die Probleme der Bevölkerung im Nahen Osten lösen noch die Sicherheit der Industriestaaten erhöhen. Die DFG-VK fordert deshalb, die UN-Waffeninspekteure ungehindert arbeiten zu lassen.
Die Frage "Bush oder Saddam" stellt nicht die Alternative dar, erläutert Erwin Eisenhardt mit Blick auf das Star-Wars-Motiv: "Die Macht als positiven Bezugspunkt verkörpern sie beide nicht. Die DFG-VK bleibt dabei, dass die Macht vom Volk ausgeht, und dieses ist gegen den Krieg. Das wird sich auch bei der Großdemonstration am 15. Februar in Berlin zeigen."
Frank Brendle, ************************************************ DEUTSCHE FRIEDENSGESELLSCHAFT - VEREINIGTE KRIEGSDIENSTGEGNERINNEN (DFG-VK) Pressestelle / Schwanenstraße 16 / 42551 Velbert 22.01.2003 ************************************************
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