Titel Hamburg Initiativen Hamburg-Termine Inland International Magazin Kleinanzeigen Archiv Suchen Info
International:
International


Themen:
urgent action
Gegen den Krieg I
Gegen den Krieg II
Der Krieg
  Hilfe
  Stoppt den Krieg
  Bilderkrieg
Krieg & Frieden • Menschen- u. Bürgerrechte
  IOM-Press (deutsch)
  IOM-Press (english)
  Amnesty (deutsch)
  Amnesty (english)
  IMK
EU
  EP: Abtreibungen legal
Umwelt • Natur • Öko
Mensch & Tier
Report
  Weltsozialforum
  IStGH • Haager Tribunal
  WTO
Presse- u. Informationsfreiheit
  WSIS
Initiativen
  Hilfe für Kinder


Service:
Archiv
Impressum
Information
Intern
ISSN 1610-0611
Newsletter


Demonstration für Irakisch-Kurdistan


Menschenrechtsaktion vor türkischem Konsulat:
„Türkei, Hände weg! Freiheit, Frieden,
Demokratie Erhaltet Irakisch-Kurdistan!“

„Türkei, Hände weg! Freiheit, Frieden,
Demokratie Erhaltet Irakisch-Kurdistan“ unter
diesem Motto protestieren am heutigen Donnerstag
die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) und
das Bündnis der Parteien und Vereine aus
Kurdistan und Irak vor dem türkischen Konsulat
in Berlin gegen die geplante Stationierung von
60.000 türkischen Soldaten im Nordirak. „Die
türkische Armee hat 2,5 Millionen türkische
Kurden aus ihren Dörfern vertrieben und 3.428
ihrer Dörfer zerstört“, sagt der GfbV-
Generalsekretär Tilman Zülch, „6.500 türkische
Kurden sind bis heute politische Gefangene. Der
türkische Staat unterdrückt bis heute kurdische
Identität, Kultur und Sprache. Jetzt will er das
freiheitliche prosperierende Modell Irakisch-
Kurdistan zerstören. Die Kurden fürchten die
türkische Armee mehr als den unmenschlichen
Tyrannen Saddam Hussein.“

Die GfbV verurteile die Absichten des
Kurdenverfolgers Türkei, den vier Millionen
Kurden und den mit ihnen wohnenden assyrisch-
chaldäischen Christen, kurdischen Yeziden und
Turkmenen im Nordirak die unter großen Opfern
erkämpfte Selbstverwaltung nehmen zu wollen,
erklärte Zülch. Nach der Gewaltherrschaft von
Saddam Hussein habe diese wirtschaftlich und
kulturell aufblühende Region drei Universitäten,
ein vorbildliches Schulsystem mit Unterricht
auch für die Minderheiten in aramäischer und
turkmenischer Sprache geschaffen. All das wolle
die Türkei zerstören, die kurdischen
Freiheitskämpfer entwaffnen und einen föderalen
kurdischen Teilstaat im Nordirak verhindern.

Das Bündnis der Parteien und Vereine aus
Kurdistan und Irak bezeichnete den geplanten
Einmarsch der türkischen Armee in den Nordirak
als ein Wiederaufleben alter
Machterweiterungspläne. Die Invasion würde
unweigerlich zu harten inneren
Auseinandersetzungen führen und darüber hinaus
erhebliche regionale Spannungen verursachen.
„Ohne eine friedliche und demokratische Lösung
im Sinne des Selbstbestimmungsrechts innerhalb
eines föderalen Irak bleibt die Sicherheit und
die Stabilitiät in dieser Region weiterhin
gefährdet“, heißt es in dem Appell des
Bündnisses und der GfbV, der einem Vertreter des
türkischen Konsulates während der Kundgebung
überreicht wird.




=========================================================
Gesellschaft fuer bedrohte Voelker e.V. (GfbV)
Inse Geismar, Pressereferentin
Postfach 2024, D-37010 Goettingen

Berlin/Göttingen, den 06.03.2003
==========================================================


nach oben

--

< zurück --vorwärts > ↑ nach oben

The interview with Hussein Kamel: | Was ist, wenn...