Die Sicherheitsbeamten an der Frankfurter US-Airbase staunten nicht schlecht, als am vergangenen Sonntag ein ganzer Posaunenchor und mit ihm 60 Personen vor die Tore des Militärstützpunktes zogen. Zum dritten Mal fand nun dort ein ökumenisches Friedensgebet statt und zum ersten Mal war es dank der lauten Instrumente sicherlich auch auf der anderen Seite des Zaunes zu hören. "Wenn ich meinen Blick auf die so nahen Militärflugzeuge richte, spüre ich, dass wir mit unserem gewaltfreien Protest auf der richtigen Seite stehen", betete eine Teilnehmerin während der Fürbitten. Das Friedensgebet als eine besondere Form des Protestes richtet sich gegen die Vorbereitungen des drohenden Irakkrieges, der von Frankfurt aus durch täglich 40 Transporte in die Wege geleitet wird.
Jeden Sonntag bis Ostern werden pax christi und andere ökumenische Gruppen an das Haupttor der Airbase kommen und ihrem Unmut Ausdruck verleihen. Das nächste Gebet findet am 16. März um 14.30 Uhr statt.
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