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Aktionsprogramm Drogen und Entwicklung (ADE)
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Zum Welt-Drogentag am 26. Juni 2003 GTZ kämpft gegen Drogenmissbrauch in Afghanistan
Das Aktionsprogramm Drogen und Entwicklung (ADE) der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) unterstützt den Aufbau einer Fachstelle für Suchtprävention, -behandlung und Rehabilitation in der afghanischen Hauptstadt Kabul. Mehr noch als in den Industrieländern ist der Drogenkonsum in den Entwicklungsländern an der Tagesordnung. Das vom Auswärtigen Amt (AA) finanzierte Projekt "Vernetzte kommunale Suchtprävention und Suchtbehandlung in Kabul" verbessert die Zusammenarbeit von Nicht-Regierungsorganisationen mit staatlichen Stellen, um die Präventions- und Behandlungsangebote zu erweitern. Mitarbeiter von staatlichen und nichtstaatlichen Organisationen werden in der Suchtprävention und -hilfe fortgebildet und sollen auf die lokale Situation zugeschnittene Hilfsangebote entwickeln. Denn bisher fehlt den politischen Entscheidungsträgern und der im Aufbau befindlichen Verwaltung meist noch das geeignete Know-how für die Prävention. Das Projekt ist ein wichtiger Grundstein für die so dringend benötigte Suchthilfe in Afghanistan. In Afghanistan - von jahrzehntelangen Kriegen, Hunger und Armut gebeutelt - sind besonders zurückgekehrte Flüchtlinge, Jugendliche und Frauen in Drogenabhängigkeit geraten. Unzureichende medizinische Versorgung, unsachgemäßer Gebrauch von Arzneimitteln, kriegsbedingte psychische Traumata, Perspektivlosigkeit und soziale Ausgrenzung sind die Ursachen. Zudem sind legale und illegale Drogen leicht erhältlich: Afghanistan ist der weltgrößte Opiumproduzent. Weitere Informationen zu diesem Projekt und der Arbeit der GTZ im Drogenbereich sowie zahlreiche Publikationen und weiterführende Links unter www.gtz.de/ drogen Die GTZ ist ein weltweit tätiges Bundesunternehmen für internationale Zusammenarbeit. Sie arbeitet für das Ziel, die politische, wirtschaftliche, ökologische und soziale Entwicklung positiv zu gestalten und damit die Lebensbedingungen der Menschen zu verbessern. Mit ihren Dienstleistungen unterstützt sie komplexe Entwicklungs- und Reformprozesse und trägt zur nachhaltigen Entwicklung in der Welt bei. Seit mehr als 20 Jahren engagieren sich das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und die GTZ auch in der Suchtprävention und -behandlung in Entwicklungsländern.
Jörg Hilger Eschborn, 23. Juni 2003. GTZ-Unternehmenskommunikation Interne und Externe Kommunikation Internet: http://www.gtz.de
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