Tausende gefangen unter Trümmerhaufen DRK und THW setzen Hundestaffeln in Algerien ein
Als Soforthilfe schickt das Deutsche Rote Kreuz (DRK) heute fünf Teams mit Suchhunden sowie Erkundungspersonal nach Algerien. Die Hundestaffel hilft bei der Suche nach Überlebenden unter den Trümmern in Nord-Algerien. Über 500 Menschen sind umgekommen bei dem schweren Erdbeben am Mittwoch Abend.
Die schnelle Hilfsaktion ist eine Zusammenarbeit zwischen dem DRK und dem Technischen Hilfswerk (THW), und erfolgt mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes. Die Helfer starten um 14:00 Uhr vom Flughafen Frankfurt am Main. Weitere Suchhundeteams des THW sind mit auf dem Hilfsgüterflug.
Das DRK hat noch in der Nacht zum Donnerstag dem Algerischen Roten Halbmond Hilfe bei den Rettungsarbeiten angeboten. Mobile Anlagen zur Wasserreinigung und ein mobiles Hilfskrankenhaus für 200 Personen stehen zum Einsatz bereit.
„Wir können diese Anlagen, inklusive Personal, innerhalb von wenigen Stunden einsatzbereit in Algerien haben“, sagt Dr. Johannes Richert, Leiter des Bereichs Katastrophenschutz beim DRK.
Darüber hinaus kann das DRK mehrere 10.000 Blutpreparate kurzfristig zur Verfügung stellen.
Um den Menschen in Algerien zu helfen, ist das Deutsche Rote Kreuz dringend auf Spenden angewiesen.
Deutsches Rotes Kreuz Konto 41 41 41 Bank für Sozialwirtschaft BLZ 370 205 00 Stichwort: Algerien
DRK Pressestelle Berlin Lübbo Roewer Fredrik Barkenhammar