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Attac begrüßt Freilassung von José Bové:
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"Widerstand gegen WTO-Politik ist notwendig und legitim"
Das globalisierungskritische Netzwerk Attac hat mit großer Freude auf die Entlassung des prominenten französischen Bauernaktivisten und Globalisierungskritikers José Bové reagiert. Der Sprecher der linken Bauerngewerkschaft "Confédération Paysanne" war zu zehn Monaten Haft verurteilt worden und saß seit dem 22. Juni im Gefängnis, weil er im Rahmen einer Europa-Solidaritätstournee gegen die Praktiken des Agro-Multikonzerns Monsanto genmanipulierte Reissetzlinge bei Montpellier ausgerissen haben soll. Nach massenhaftem Protest in Frankreich und internationalen Solidaritätskundgebungen wurde er Anfang August nach nur sechs Wochen unter Auflagen aus der Haft entlassen.
"José Bovés Freilassung ist ein wichtiges Symbol für den Kampf gegen Gentechnik und die Agrarpolitik der WTO", sagte Paul Buntzel, Sprecher des Attac-Agrar-Netzes. "Die breite Solidarität hat auch gezeigt, dass die große Mehrheit der Menschen genmanipulierte Lebensmittel ablehnt." Beim Kongress "McPlanet.com - Die Umwelt in der Globalisierungsfalle" hatten Attac, BUND und Greenpeace gemeinsam Unterschriften für Bovés Freilassung gesammelt. In Frankreich werden am Wochenende bis zu 100.000 Menschen beim "Widerstandsfestival von Larzac" die Befreiung von José Bové feiern.
Den Kampf gegen die multinationalen Agrarkonzerne will José Bové nach seiner Entlassung nun wieder aufnehmen, unter anderem bei der nächsten WTO-Ministerkonferenz im mexikanischen Cancún vom 10. bis 14. September. Auch Attac mobilisiert zu Protesten und sieht die Freilassung Bovés als wichtiges Symbol. Paul Buntzel: "Der Fall Bové beweist: Widerstand gegen die WTO-Politik ist notwendig und legitim."
Frankfurt, 7. August 2003 Malte Kreutzfeldt Pressesprecher Attac Deutschland ------------------------------------------------------------- Post: Münchener Straße 48 * 60329 Frankfurt/M Tel: 069 / 900281-42
www.attac.de -------------------------------------------------------------
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Der Verlag, das Programm
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Der Rotpunktverlag (rpv) in Zürich gibt seit 1976 Bücher heraus. Heute arbeiten vier Festangestellte sowie eine Praktikantin beim Verlag, unterstützt von ehrenamtlichen MitarbeiterInnen. Nach wie vor ist der Verlag konzernunabhängig, seit 1997 als Aktiengesellschaft organisiert.
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