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ISSN 1610-0611
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Flut in Argentinien

DRK Soforthilfe für 2500 Opfer

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) engagiert sich in Argentinien mit einem Hilfsprogramm für Flutopfer. 2500 Personen sind unmittelbar von der Flut betroffen, die nach ungewöhnlich starken Regenfällen die Provinz Santa Fe überschwemmte. Jetzt werden Hygienesets, Matratzen und Bettdecken verteilt.

Der langsam sinkende Wasserspiegel gibt den Blick frei auf das ganze Ausmaß der Zerstörungen. Die Überschwemmungen haben 75 Prozent der Fläche der
Provinz Santa Fe in Mitleidenschaft gezogen.

Allein im April hatte die Niederschlagsmenge das Doppelte des normalen Jahresdurchschnittes erreicht. Am 28. April war der Rio Salado mit zeitweise zwei
Zentimeter pro Stunde auf seinen Höchststand von 7,55 Meter (normal: 2,50 Meter) gestiegen. Als Folge der Überschwemmungen wurden Dämme unterspült und brachen. Die Provinzhauptstadt Santa Fe war am stärksten betroffen: etwa 35 Prozent der Stadt wurde völlig zerstört, Krankenhäuser mußten geräumt werden, in weiten Teilen der Stadt gibt es keine Elektrizitätsversorgung mehr.

Den vorerst 23 Toten stehen über 900 vermisste Personen gegenüber, sodass sich die Zahl der Opfer noch wesentlich erhöhen kann. Mehr als 100.000 Menschen
mussten ihre überschwemmten Häuser verlassen und befinden sich in provisorisch eingerichteten Auffanglagern. Viele Personen weigern sich jedoch aus Angst vor Plünderungen ihre gefluteten Häuser zu verlassen und haben in den oberen Stockwerken oder auf den Dächern Zuflucht gesucht. Auch diese Menschen müssen versorgt werden. Das Argentinische Rote Kreuz ist bereits seit Beginn der Katastrophe vor Ort und engagiert sich bei der Rettung und in der medizinischen Notfallversorgung der Betroffenen.

Das DRK beteiligt sich in Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt daran, den betroffenen Familien so schnell wie möglich wieder ein normales Leben zu ermöglichen. Zunächst soll versucht werden, durch Notversorgungsmaßnahmen die Situation der betroffenen Personen zu verbessern und der Ausbreitung von Krankheiten entgegen zu wirken. Dazu gehört u.a. die Verteilung von Hygienesets, Matratzen, Bettdecken und Bettwäsche an 500 unmittelbar betroffene Familien (2500 Personen).

Um die Hilfe in Argentinien auf längere Sicht garantieren zu können, bittet das DRK um Spenden:





Berlin, 12. Mai 2003
33/03
Deutsches Rotes Kreuz
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ 370 205 00,
Konto 414141
Stichwort „Argentinien“



Hier geht es zur DRK-Homepage
http://www.drk.de


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