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Hilfe für Erdbeben-Opfer in der Türkei
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Diakonie und Caritas stellen 100.000 Euro bereit
Nach dem schweren Erdbeben im Südosten der Türkei haben Diakonie Katastrophenhilfe und Caritas international 100.000 Euro zur Versorgung der Opfer bereit gestellt. Die türkische Partnerorganisation Anatolian Development Foundation (ADF) hat bereits Helfer in das Erdbebengebiet entsandt. Ersten Meldungen zufolge werden vor allem Lebensmittel, Decken und Trinkwasser benötigt.
Das Erdbeben mit einer Stärke von 6,4 auf der Richter-Skala hatte am frühen Morgen des 1. Mai mehrere Provinzen in Südostanatolien erschüttert. Nach ersten Schätzungen der Regierung kamen mindestens 150 Menschen ums Leben, Hunderte wurden verletzt.
Das Epizentrum des Bebens lag in der Region um die Stadt Bingöl. Dort stürzten nach bisherigen Angaben Dutzende Häuser ein. Strom- und Wasserversorgung sowie Telefonverbindungen brachen zusammen. In einer Grundschule in dem wenige Kilometer entfernten Ort Celtiksuyu wurden 135 Schüler verschüttet, von denen bislang 50 gerettet werden konnten. Einige Orte in der Bergregion in Südostanatolien, in der vor allem Kurden leben, sind nicht zugänglich.
Beim letzten schweren Erdbeben in Bingöl waren im Mai 1971 rund 900 Menschen ums Leben gekommen. Die gesamte Türkei ist erdbebengefährdet. 1999 starben bei einem schweren Beben östlich von Istanbul mindestens 18.000 Menschen.
Mit der türkischen Hilfsorganisation ADF verbindet Diakonie Katastrophenhilfe und Caritas international eine langjährige und bewährte Zusammenarbeit. Gemeinsam wurden in den vergangenen Tagen auch mehrere Transporte mit Hilfsgütern in den Irak gebracht.
Zur Unterstützung der Erdbeben-Opfer sind die Diakonie Katastrophenhilfe und Caritas international dringend auf Spenden angewiesen.
Spendenkonten:
Diakonie Katastrophenhilfe: Konto 502 707, Postbank Stuttgart, BLZ 600 100 70 oder online über das Internet www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/
Caritas international: Konto 202, Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe, BLZ 660 205 00 oder online über das Internet http://spende.caritas-international.de
Stuttgart, 1. Mai 2003. Gesine Wolfinger,
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