Diakonie und Caritas bringen Hilfsgüter auf den Weg
Die Diakonie Katastrophenhilfe und Caritas international haben einen umfangreichen Transport mit Hilfsgütern in das Erdbebengebiet in der südosttürkischen Provinz Bingöl auf den Weg gebracht. Die sechs Lastwagen sind unter anderem mit 1.600 Lebensmittelpaketen, zehn Wassertanks sowie zehn mobilen sanitären Anlagen beladen. Die Hilfsgüter wurden in der Türkei beschafft. Die Diakonie Katastrophenhilfe und Caritas international hatten 100.000 Euro für diese Soforthilfe bereitgestellt.
Das schwere Erdbeben hatte am frühen Morgen des 1. Mai die Region um die Stadt Bingöl erschüttert. Nach Angaben der türkischen Behörden wurden dabei 167 Menschen getötet und mehr als 400 weitere verletzt. Die Bergungsarbeiten sind inzwischen beendet.
„Trotz der Stärke des Bebens sind die materiellen Schäden zum Glück überschaubar„, erklärt die Leiterin der Diakonie Katastrophenhilfe, Hannelore Hensle. „Nationale und internationale Hilfsorganisationen haben gemeinsam schnell und zügig geholfen, die erste Not zu lindern.„
Die Diakonie Katastrophenhilfe und Caritas international arbeiten bei der Hilfe für die Erdbebenopfer mit ihrer bewährten Partnerorganisation Anatolian Development Foundation zusammen. Sie hatte bereits wenige Stunden nach dem Beben Helfer nach Bingöl entsandt.
Zur Unterstützung der Erdbeben-Opfer sind die Diakonie Katastrophenhilfe und Caritas international auf Spenden angewiesen.
Caritas international: Konto 202, Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe, BLZ 660 205 00 oder online über das Internet http://spende.caritas-international.de