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ISSN 1610-0611
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UNICEF: Helft den Kindern in Monrovia

Liberia

UNICEF: Helft den Kindern in Monrovia

Angesichts der dramatischen humanitären Lage in Liberia ruft UNICEF dringend zur Hilfe auf. Das Eintreffen der ersten Friedenstruppen in Monrovia ist ein Hoffnungszeichen, dass bald wieder Hilfslieferungen möglich sein werden. Es zählt jedoch jeder Tag, um die Notleidenden mit Trinkwasser, Nahrungsmitteln und Medikamenten zu versorgen. Allein in Monrovia sind mehr als eine Million Menschen von Seuchen wie Cholera und Krankheiten wie Malaria, Lungenentzündungen oder Masern bedroht, die meisten davon sind Kinder und Jugendliche. Vor allem Kleinkinder sind durch Durchfall und Mangelernährung geschwächt. Schon vor dem Krieg war fast jedes zweite Kind chronisch mangelernährt. Viele von ihnen sind jetzt dringend auf therapeutische Zusatznahrung angewiesen. UNICEF setzt alles daran, um so schnell wie möglich weitere Hilfstransporte nach Liberia zu schicken. Die 40 nationalen UNICEF-Mitarbeiter, die teilweise mit ihren Familien im UNICEF-Büro in Monrovia Schutz vor den Kämpfen und Plünderungen gesucht haben, werden ihre Arbeit wieder aufnehmen, sobald die Sicherheitslage es zulässt.

Mittlerweile haben schätzungsweise 450.000 Flüchtlinge in Monrovia Zuflucht gesucht. Ihre Zahl hat sich seit Juni fast verdoppelt. Sie leben in über 90 meist provisorischen Lagern, die sich über die gesamte Stadt verteilen. Eine Unterscheidung zwischen Flüchtlingen und Einwohnern ist kaum noch möglich - alle leben unter katastrophalen Bedingungen. Es gibt so gut wie kein sauberes Trinkwasser. Der Preis für eine Tasse Reis ist in den vergangenen Wochen von zehn auf hundert liberianische Dollar gestiegen.

UNICEF hat noch kurz vor Ausbruch der heftigen Kämpfe in Monrovia mehr als fünf Tonnen hoch proteinhaltiger Zusatznahrung sowie Basismedikamente gegen Durchfall bereitgestellt, die in Krankenhäusern und in Flüchtlingslagern ausgegeben werden. In Flüchtlingslagern wurden große Trinkwassertanks installiert und Pumpen instand gesetzt. Jetzt ist im Hafen von Abidjan in der benachbarten Elfenbeinküste ein Schiff mit über 56 Tonnen dringend benötigter Hilfsgüter startbereit. Es wird so bald wie möglich mehr als 15.000 Decken, Zelte sowie medizinische Hilfsgüter in das Nachbarland bringen. Weitere Hilfsgüter werden derzeit im zentralen UNICEF-Warenlager in Kopenhagen zusammengestellt, damit sie so schnell wie möglich per Flugzeug nach Liberia gebracht werden können.

UNICEF bittet dringend um Spenden für die Not leidenden Kinder in Liberia:

Spendenkonto 300.000; Sozialbank Köln (BLZ 370 205 00)

Stichwort: Liberia

Spendentelefon 0137/300.000 oder Spenden im Internet: www.unicef.de

Bei Rückfragen und Interviewwünschen wenden Sie sich bitte an die UNICEF-Pressestelle, Helga Kuhn, 0221/93650-234 oder -315






Köln, den 6.August 2003
Angelika Söhne
UNICEF Deutschland
Höninger Weg 104
50969 Köln
web: www.unicef.de


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