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ISSN 1610-0611
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Steinigungen und Peitschenhiebe im Iran!

Wieder Verurteilungen zu Steinigungen und Peitschenhieben im Iran!

ai zu Iran :
Alarmierender Anstieg von Menschenrechtsverletzungen

- amnesty international (ai) ist entsetzt
über die Verurteilung von vier Männern zum Tod durch Steinigung. Es ist
ganz klar, dass Straftäter vor Gericht gestellt werden müssen. Jemanden
allerdings auszupeitschen oder zu steinigen ist grausam, unmenschlich und
demütigend?, so Heinz Patzelt, Generalsekretär von amnesty international
Österreich. Das Urteil umfasst neben der Verhängung der Todesstrafe auch
eine nicht spezifizierte Anzahl von Peitschenhieben.

ai fordert, dass sowohl diese Todesurteile umgewandelt werden, als auch die
Verurteilung von sieben Frauen zu 50 Peitschenhieben, die angeblich während
dem islamischen Fastenmonat Ramadan, der am 25. Oktober begann,
Respektlosigkeit an den Tag gelegt haben.



Das iranische Strafgesetzbuch enthält genaue gesetzliche Regelungen über
diese Art der Hinrichtung: Es wird genau festgelegt, welche Steine zu
verwenden sind. Artikel 102 ist zu entnehmen, dass Männer zur Steinigung
bis zur Hüfte und Frauen bis zur Brust eingegraben werden, und Artikel 104
gibt genaue Anweisungen in Bezug auf die Steinigung wegen Ehebruchs. So
sollten die verwendeten Steine in diesem Fall laut Vorschrift nicht so groß
sein, dass die verurteilte Person nach ein bis zwei Steinwürfen stirbt,
aber auch nicht so klein, dass man sie nicht als Steine bezeich-nen könnte.

amnesty international hat in den letzten Monaten zahlreiche
Menschenrechtsverletzungen dokumentiert, darunter willkürliche
Verhaftungen, Isolationshaft, Haft ohne Anklage oder Gerichtsverfahren,
Schließungen von Zeitungen und Inhaftierung von Journalisten auf Grundlage
vager Anschuldigungen.



London/Wien, 20. November 2003
Mag. Michaela Klement
www.amnesty.at


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