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ISSN 1610-0611
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Nigeria: 13 Kirchen niedergebrannt

Konflikte zwischen Christen und Muslimen:
13 Kirchen in Nigeria niedergebrannt

Dreizehn christliche Kirchen und zahlreiche Häuser von Christen sind
nach Informationen der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in den
vergangenen beiden Tagen im Norden Nigerias von Muslimen angezündet
worden und niedergebrannt. Dabei sind mehrere Christen schwer
verletzt worden.

Die Brandstiftungen ereigneten sich in der Stadt Kazaure im
Bundesstaat Jigawa. Auslöser war ein Streit am dortigen Staatlichen
Mädchen-College, bei dem eine Studentin das Ansehen des Propheten
Mohammed verletzt haben soll. Aufgebrachte Muslime hatten erst
vergeblich versucht, das von der Polizei geschützte College zu
stürmen, und dann die Kirchen in Brand gesetzt.

„Die Brandschatzung der Kirchen macht deutlich, wie gespannt das
Verhältnis zwischen Muslimen und Christen im Norden Nigerias ist“,
sagte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Freitag. Erst Anfang
November waren bei Auseinandersetzungen zwischen Christen und
Muslimen an der im Nordosten des Landes gelegenen Universität von
Maiduguri drei Studenten getötet und mehr als 30 Personen verletzt
worden.

Rund 40 Prozent der Bevölkerung Nigerias sind Christen. Zwei Drittel
von ihnen sind Protestanten, ein Drittel gehört zur katholischen
Kirche oder einer kleineren christlichen Glaubensgemeinschaft. Die
Muslime, die rund 45 Prozent der Bevölkerung stellen, sind
überwiegend sunnitischen Glaubens und leben vor allem im Norden des
Landes.


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Gesellschaft fuer bedrohte Voelker e.V. (GfbV)
Inse Geismar, Pressereferentin
Postfach 2024, D-37010 Goettingen
Göttingen, den 21.11.2003
Hompage: http://www.gfbv.de
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