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ISSN 1610-0611
Newsletter


ai zum Weltaidstag, dem 1.Dezember:

Diskriminierung und Fehlinformation erschweren Kampf gegen Aids

Der Kampf gegen Diskriminierung,
Stigmatisierung, Menschenrechtsverletzungen und Fehlinformationen sind
entscheidende Komponenten einer effektiven Antwort auf HIV und AIDS?, sagt
Heinz Patzelt, Generalsekretär von amnesty international (ai)- Österreich,
?manche Länder haben leider eine effektive Prävention verhindert. Maßnahmen
sind notwendig um Leben zu schützen.?

ai kritisiert bewusst gesteuerte Fehlinformation, beispielsweise den
Kommentar eines führenden Kardinals des Vatikan, der im Oktober 2003
behauptete, dass Kondome für HIV durchlässig seien. Wissenschaftler, Ärzte
und andere Fachkräfte konstatieren mit überwältigender Mehrheit, dass
Kondome eine effektive und notwendige Maßnahme darstellen, um eine
HIV-Übertragung zu verhindern. Gleichzeitig spiegelt die Aussage die
Haltung des Vatikans wieder, unter allen Umständen gegen die Anwendung von
Kondomen einzutreten eine Haltung, die im Widerspruch zu
wissenschaftlichen Erkenntnissen steht und Menschenleben aufs Spiel setzt ,
so Patzelt.

Unvoreingenommene, vollständige und zutreffende Informationen - in den
erforderlichen Sprachen und Dialekten - zu HIV/AIDS sind von entscheidender
Bedeutung. ai ist sehr besorgt wegen dem Vorgehen vieler Regierungen, die
aktiv lebensrettende Informationen verhindern. Die Verfolgung von Ärzten
aufgrund ihrer Enthüllung von Informationen über HIV ist eine Verletzung
des Rechts auf freie Meinungsäußerung und unvereinbar mit dem Recht auf
Gesundheit , sagte Heinz Patzelt. Es macht den Druck deutlich, unter dem
medizinische Kräfte stehen, die lediglich versuchen, Leben zu retten.

Uganda und Brasilien haben bewiesen, dass es selbst in ärmeren Ländern
möglich ist, die Ausbreitung der Krankheit zu verhindern, indem die
Regierungen klare und richtige Aussagen über AIDS getroffen haben und
Medikamente bereit gestellt haben?, so der Generalsekretär.

Uganda hat eine der niedrigsten HIV-Wachstumsraten in der afrikanischen
Sub-Sahara. Dies ist das Ergebnis einer Regierungsinitiative, die
Verteilung und Befürwortung von Kondomen, Beratung, Tipps für safer sex,
verzögerten ersten Geschlechtsverkehr und weniger Sexualpartner zu fördern.
Junge Leute wurden ermutigt, Kondome als Präventionsmaßnahme zu benutzen.



London/Wien, 1. Dezember 2003
Maga. Michaela Klement - Presse

amnesty international Österreich
Moeringgasse 10
A 1150 Wien
W: http://www.amnesty.at



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