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ai-newsletter woche 32
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-X- Inhalt:
-1- Österreich: Grundversorgung - Gesetzesbegutachtung -2- urgent actions -3- Pressemeldungen -4- ai-Aktionen
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-1- [Österreich: Grundversorgung - Gesetzesbegutachtung]
Seit Jahren liegt die Existenzsicherung für AsylwerberInnen während des Verfahrens im Argen, nur etwa ein Drittel aller mittellosen Schutzsuchenden werden in die Bundesbetreuung aufgenommen.
Die NGOs protestieren seit Jahren gegen diesen menschenrechtswidrigen und menschenverachtenden Zustand und wurden im Februar diesen Jahres durch einen Beschluss des Obersten Gerichtshofs bestätigt.
Trotz dieses Urteils sind die sog. "Bundesbetreuungs-Richtlinien" des Innenministeriums weiterhin in Kraft: Sie schließen AsylwerberInnen in Besorgnis erregendem Maß aufgrund unsachlicher, gesetzes- und verfassungswidriger Kriterien von der Bundesbetreuung aus - dies hat auch bereits der Menschenrechtsbeirat in einer Stellungnahme festgehalten.
Eines der zugrunde liegenden Probleme ist ein Kompetenzstreit zwischen Bund und Ländern. Während der Bund auf die Zuständigkeit der Länder im Rahmen der Sozialhilfe verweist, pochen diese auf die Zuständigkeit des Bundes im Rahmen des Asylwesens.
Im Laufe des Jahres haben Bund und Länder über eine geteilte Kostentragung für die Unterbringung von AsylwerberInnen und sonstigen hilfsbedürftigen Fremden mittels einer so genannten Bund-Länder-Vereinbarung auf der Basis des Artikels 15a unserer Bundesverfassung beraten.
Mit 2. August ist die Begutachtungsfrist für diese so genannte Grundversorgungsvereinbarung zu Ende gegangen.
amnesty international Österreich hat im Rahmen dieser Begutachtung eine Stellungnahme abgegeben, die sie auf unserer Website als PDF-File downloaden können.
http://www.amnesty.at
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-2- [urgent action]
# UPDATE/USA/KUBA: Mögliche Todesurteile bei Militärtribunalen # in Guantanamo
Nach Gesprächen zwischen Vertretern der US-Behörden und der Regierungen Großbritanniens und Australiens, haben die USA erklärt, nicht die Todesstrafe gegen Feroz Abbasi, Moazzam Begg und David Hicks zu fordern, wenn Anklage gegen sie erhoben wird und sie vor Militärkommissionen gestellt werden. Das US-Verteidigungsministerium hat in Stellungnahmen angegeben, die Entscheidung beruhe auf einer Überprüfung der gegen die drei Männer vorliegenden Beweise. In den Erklärungen des Pentagon hieß es außerdem, die "Umstände der Fälle" rechtfertigten "keine Überwachung der Gespräche" zwischen den Beschuldigten und den Verteidigern.
# KOLUMBIEN: Afro-kolumbianische Gemeinschaften von # Paramilitärs bedroht
amnesty international fürchtet um die Sicherheit der afro-kolumbianischen Gemeinschaften in den Dörfern entlang der Flüsse Anchicayá, Raposo und Mallorquín im Verwaltungsbezirk Buenaventura des Departements Valle de Cauca. Berichten zufolge haben von der Armee unterstützte Paramilitärs Dorfbewohner bedroht und bereits mehrere Menschen ermordet.
# INDONESIEN: 24 Menschen droht Folter und Mißhandlung
amnesty international ist um die Sicherheit von 24 Personen besorgt, die in der Provinz Süd- Sulawesi in Haft gehalten werden. Es liegen Meldungen vor, wonach mehrere von ihnen geschlagen wurden und sie trotz ihrer bei der Festnahme zugefügten Verletzungen nicht in erforderlichem Maße medizinisch versorgt werden.
Mindestens fünf Personen sind Berichten zufolge aufgrund der ihnen bei dem Vorfall zugefügten Schussverletzungen gestorben. Barra bin Badullah und Muharram starben an Kopfschüssen während Campe und Raju in der Brust getroffen worden waren. Ansu bin Muso erlag am 25. Juli 2003 im Krankenhaus von Bulukumba einer Schusswunde am Bein.
http://www.amnesty.at/urgentaction/
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-3- [Pressemeldungen]
# ai zur "Grundversorgung": # Fundamentale Lücke: Rechtsanspruch fehlt erneut
Wien, 4. August 2003
Mit dem heutigen Tag endet die Begutachtungsfrist zur sogenannten "Grundversorgungsvereinbarung", mit der die Kostenteilung für die Unterbringung von Asylwerbern zwischen Bund und Ländern geregelt werden soll. amnesty international (ai) fordert, dass gleichzeitig der längst überfällige Rechtsanspruch auf Bundesbetreuung eingeführt und auf eine klare kompetenzrechtliche Regelung gestützt wird.
# ai zur Schweiz: # Misshandlungen von Asylwerbern durch die Glarner Polizei
London/Wien, 5. August 2003
amnesty international (ai) fordert die Glarner Behörden auf, eine gründliche und unabhängige Untersuchung der angeblichen Fälle von grausamer, unmenschlicher und degradierender Behandlung von Asylwerbern im Zuge von polizeilichen Hausdurchsuchungen einzuleiten.
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-4- [ai-Aktionen]
Bitte beachten Sie auch unsere anderen, derzeit laufenden Aktionen zu:
# Kongo: Das Blutvergiessen muss beendet werden # Europa: Europarat schafft Todesstrafe endgültig ab # Folter: Noch immer wird in 106 Ländern gefoltert # Russland: Gerechtigkeit für alle! # Österreich: Existenzsicherung für Flüchtlinge # Guatemala: Weg mit der Präsidialgarde # Nigeria: Steinigung wegen Ehebruchs (Amina Lawall) # Irak: Wer bewaffnete eigentlich den Irak? # USA/Kuba: Kinder als "feindliche Kämpfer" inhaftiert # Kuba: Hinrichtungen und Verhaftungen # Guatemala: MenschenrechtsaktivistInnen in Lebensgefahr
http://www.amnesty.at/cgi-bin/navi.pl?aktion=link&filename=aktionen
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http://www.amnesty.at/cgi-bin/navi.pl?aktion=link&filename=spenden -.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-
amnesty international Österreich Moeringgasse 10 A 1150 Wien W: http://www.amnesty.at
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Mexiko: "Verschwundene Frauen" | ai zum Anschlag im Irak:
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