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ISSN 1610-0611
Newsletter


NRO-Zusammenschluss

Neuer NRO-Zusammenschluss fordert internationalen
Durchbruch für Erneuerbare Energien

»Die Zukunft ist erneuerbar« lautet die Überschrift einer
gemeinsamen Erklärung von bisher 38 Nichtregierungsorganisationen
aus aller Welt, mit der sie ambitionierte Ausbauprogramme für
erneuerbare Energien von den Regierungen fordern.
Die Erklärung wurde aus Anlass der in Brasilia eröffneten
regionalen Vorbereitungskonferenz für den Bonner Erneuerbaren-Gipfel
"Renewables 2004" an Bundesumweltminister Jürgen Trittin und
Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul übergeben.
Beide sind Gastgeber dieser am 1.-4. Juni kommenden Jahres
stattfindenden ersten globalen Regierungskonferenz für
Erneuerbare Energien.

Auf einem von Heinrich-Böll-Stiftung, Forum Umwelt und Entwicklung
und WWF veranstalteten Workshop in Bad Honnef hatten die
NRO ihre Strategien und Forderungen für die Erneuerbaren-Konferenz
abgestimmt. Dabei wurde ein neues Netzwerk »CURES«
(Citizens United for Renewable Energies and Sustainability) gegründet,

zu dessen Mitgliedern u.a. auch Greenpeace International,
Climate Action Network Europe etc. gehören. Das Netzwerk soll
die Beiträge der internationalen Nichtregierungsorganisationen
zum Vprbereitungsprozess der Konferenz koordinieren. Die NRO
betonen, dass der Johannesburger Nachhaltigkeitsgipfel nicht
die erforderlichen Ergebnisse gebracht hat und auch die
Klimaverhandlungen ins Stocken geraten sind.
Die rasche Erwärmung der Erde mache zügige Schritte erforderlich,
das fossile Energiesystem rasch zu überwinden. Zudem sind nach
Ansicht der NRO erneuerbare Energien die einzige Möglichkeit,
den zwei Milliarden Menschen Zugang zu modernen
Energiedienstleistungen zu verschaffen, die davon bisher
ausgeschlossen sind.

Während die meisten Entwicklungsländer bisher auf den
Import teurer fossiler Brennstoffe angewiesen sind, eröffnen
erneuerbare Energien die Chance zu einer dezentralen
Energiebereitstellung, deren Wertschöpfung vorwiegend
vorwiegend lokal stattfindet, mehr Arbeitsplätze schafft und
weit weniger korruptions- und krisenanfällig ist als das fossile
Energiesystem. Die NRO fordern alle Regierungen auf, für
den Bonner Erneuerbaren-Gipfel ambitionierte Ausbauziele
zu beschließen, um die UN-Ziele der Armutsbekämpfung und
der Verhinderung eines gefährlichen Klimawandels erfüllen
zu können. Die Erklärung fordert alle Regierungen auf,
sich nicht länger von Bremsernationen blockieren zu lassen,
und listet dazu eine Vielzahl von Maßnahmen auf, wie z.B. die
Abschaffung von Subventionen für fossile und atomare
Energieträger, wirksame Schritte und Rahmenbedingungen
zur Unterstützung der erneuerbaren Energien. Auch die
internationalen Finanzierungsinstitutionen wie die Weltbank
müssten ihre Energieprogramme radikal umstrukturieren.
Auch die Wirtschaft wird aufgefordert, zu einer globalen
Energiewende beizutragen und nicht mit leeren Händen
zu "Renewables 2004"zu kommen.

Die CURES-Erklärung gibt es z.Zt. im Internet unter
www.ee-netz.de/cures.html
www.boell.de/energie
Eine eigene CURES-Homepage folgt.




291003
Gemeinsame Presseerklärung
Forum Umwelt & Entwicklung - WWF - Heinrich Böll-Stiftung

Jürgen Maier
Forum Umwelt und Entwicklung

Jörg Haas
Heinrich-Böll-Stiftung

Regine Günther
WWF

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
Heinrich-Boell-Stiftung, Michael Alvarez, Pressesprecher
Hackesche Hoefe, Rosenthaler Str. 40/41, 10178 Berlin
Internet www.boell.de
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