 |
|
 |
 |
 |
 |
7,6 Millionen Euro für 45 Projekte bewilligt
|
|
|
„Brot für die Welt„: 7,6 Millionen Euro für 45 Projekte bewilligt
Entwicklungshilfe muss auch in Krisengebieten weitergehen
„Brot für die Welt„ bekommt grünes Licht für 45 weitere Projekte in Asien, Afrika und Lateinamerika. Der Bewilligungsausschuss hat in Stuttgart den Förderungen bei einem Gesamtvolumen von rund 7,6 Millionen Euro zugestimmt. Einen Schwerpunkt bildet dabei die Unterstützung von Partnern, die Entwicklungshilfe in Krisengebieten leisten. Unter anderem wurde ein Friedensprogramm für Burundi genehmigt, ebenso ein Zuschuss von 281.000 Euro zum Berufsschulprogramm und Basisgesundheitsdienst des Lutherischen Weltbundes in Palästina. 320.000 Euro fließen für ein Projekt zur Ausbildung und Beratung im Gesundheitsbereich in die Republik Kongo.
Immer noch herrschen in der Demokratischen Republik Kongo bürgerkriegsähnliche Zustände. Millionen Menschen haben mittlerweile ihre Heimat verloren oder sind an den Folgen von Seuchen, Hunger und Vertreibung gestorben. Der „Brot für die Welt„-Partner, das Panafrikanische Institut für Allgemeingesundheit trägt dazu bei, dass die Menschen auch inmitten der Spannungen Zugang zur Basisgesundheitsversorgung haben.
Die Partnerorganisation International Alert setzt sich in Burundi dafür ein, dass Konflikte gerecht und ohne Gewalteinsatz bearbeitet und gelöst werden. Seit Jahrzehnten beherrschen blutige Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen ethnischen Gruppen das Land. Das Ziel von International Alert ist es, in Burundi einen Beitrag zu leisten für einen Wandlungsprozess hin zu einem nachhaltigen Frieden. Um dies zu erreichen, soll die breite Bevölkerung stärker in den Friedensprozess eingebunden werden. So sollen zum Beispiel die für den Frieden engagierten Frauen bei ihrer Arbeit unterstützt werden. „Brot für die Welt„ fördert das Programm von International Alert mit rund 317.000 Euro. „Bei all diesen Projekten haben wir großen Wert darauf gelegt„, betont die Direktorin von „Brot für die Welt„ Cornelia Füllkrug-Weitzel, „dass durch die Aktivitäten unserer Partner die Konflikte in den Krisengebieten nicht verschärft werden.„
Im Rahmen seiner Sitzung beklagte der Bewilligungsausschuss die immer noch unbefriedigende Menschenrechtslage der indigenen Bevölkerung in der mexikanischen Region Chiapas. Von den Konflikten betroffen ist auch die „Brot für die Welt„-Partnerorganisation ARIC Independiente, die sich für die Rechte der indigenen Bevölkerung einsetzt.
www.brot-fuer-die-welt.de
Die evangelische Hilfsaktion „Brot für die Welt„ wurde 1959 in Berlin gegründet. Ausschließlich durch Spendengelder finanziert unterstützt sie mittlerweile über 1.800 Projekte in den Ländern des Südens zur nachhaltigen Bekämpfung von Armut und Hunger und für die Rechte der benachteiligten Menschen.
Stuttgart, 21. Februar 2003.
|
nach oben
--< zurück
•--vorwärts >
↑ nach oben
|
ABDULLAH ÖCALAN | Rückenwind für zentrale Attac-Forderung
|
|