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„Blinden Aktionismus“
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Afghanistan: Keine Sicherheit durch "blinden Aktionismus" der Bundesregierung
„Blinder Aktionismus“ der Bundesregierung bringt keine Sicherheit für Afghanistan
„Blinden Aktionismus“ hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Mittwoch der Bundesregierung in der Frage eines erweiterten Bundeswehr-Einsatzes in Afghanistan vorgeworfen. „Die geplante Mitwirkung der Bundeswehr an Wiederaufbauteams (PRT) bringt Afghanistan keine Sicherheit, sondern stützt nur die Macht der Warlords“, erklärte der GfbV-Asienreferent Ulrich Delius. Nur ein neues UN-Mandat und eine geographische und inhaltliche Ausweitung der Internationalen Schutztruppe (ISAF) könne dem Land mehr Sicherheit geben. „Solange die lokalen Kriegsfürsten nicht entwaffnet werden, wird mit der Stationierung von Bundeswehrsoldaten allenfalls der Anschein von Sicherheit geweckt.“
„Mit den Wiederaufbauteams erweist die Bundesregierung Afghanistan einen Bärendienst, da sie nicht den Wiederaufbau fördern, sondern die Arbeit internationaler Hilfsorganisationen gefährden“, warnte Delius. Denn die PRT’s würden die Unterschiede zwischen ausländischen Soldaten und internationalen Helfern verwischen, so dass Mitarbeiter internationaler Hilfsorganisationen drohten, zur Zielscheibe von Terroranschlägen zu werden. Mit „erstaunlicher Ignoranz“ gehe die Bundesregierung über die massive Kritik namhafter deutscher Hilfsorganisationen an den Wiederaufbauteams hinweg, kritisierte die Menschenrechtsorganisation.
========================================================= Gesellschaft fuer bedrohte Voelker e.V. (GfbV) Inse Geismar, Pressereferentin Postfach 2024, D-37010 Goettingen Göttingen/Berlin, den 27.08.2003 Hompage: http://www.gfbv.de ==========================================================
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IMI-Analyse 2003/033 | EED: Gemeinsamen Positionspapier
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