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(UA 35/03-1)(UA Ex 18/01-3)
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Irak: 'Adnan 'Abdul Karim Enad, 28 Jahre alt (UA 35/03-1)
amnesty international vorliegenden Informationen zufolge befindet sich 'Adnan 'Abdul Karim Enad in Freiheit. Er und weitere Häftlinge sind Berichten zufolge aus dem 80 Kilometer von Bagdad entfernten al-Ramadi-Gefängnis geflohen, nachdem die Wärter das Gefängnis Mitte April 2003 verlassen hatten. Am 25. Januar 2003 hatten Fernsehsender weltweit Bilder übertragen, die zeigten, wie 'Adnan 'Abdul Karim Enad von irakischen Sicherheitskräften abgeführt wurde, nachdem er sich Zugang zu einem Fahrzeug der Waffeninspektoren der Vereinten Nationen verschafft und versucht hatte, den Waffenkontrolleuren Dokumente zu übergeben. Berichten zufolge wurde er zunächst in die Zentrale des Sicherheitsdienstes in Bagdad gebracht, anschließend in das Abu Ghraib-Gefängnis in der Nähe der Hauptstadt und daraufhin in das Al-Ramadi-Gefängnis. Er soll beschuldigt worden sein, durch Verwandte im Ausland Verbindungen zur Opposition zu haben. Berichten zufolge war er zum Tode verurteilt worden, es ist jedoch nicht bekannt, ob ihm ein Prozess gemacht wurde.
Hintergrundinformationen Am 20. März 2003 begann der unter US-amerikanischer Leitung stehende Militärschlag der Alliierten gegen den Irak. In den darauffolgenden Wochen näherten sich die US-Truppen der Hauptstadt Bagdad und brachten die Stadt unter ihre Kontrolle. Als daraufhin die Gefängniswärter aus den Gefängnissen in Bagdad flohen, sollen Tausende von Häftlingen ausgebrochen sein.
D. P. urgent action & young amnesty coordinator
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Vereinigte Arabische Emirate / Saudi-Arabien: Gary Dixon, 57-jähriger Brite (UA Ex 18/01-3)
amnesty international vorliegenden Informationen zufolge wurde Gary Dixon, (alias O'Nions) aus der Haft entlassen und am 7. Mai aus Saudi-Arabien ausgewiesen. Er soll am 8. Mai 2003 in Großbritannien eintreffen. Er war zu 800 Peitschenhieben sowie einer Geldstrafe von umgerechnet etwa 650.000 € verurteilt worden. Die Prügelstrafe wurde allerdings nicht vollstreckt, und auch die Geldstrafe musste er nicht zahlen. Die Gründe für seine Freilassung zum jetzigen Zeitpunkt sind nicht bekannt. Gary Dixon war am 15. März 2001 im Zusammenhang mit Sprengstoffattentaten von den Behörden der Vereinigten Arabischen Emirate an Saudi-Arabien ausgeliefert worden. Im Anschluss an die Ende 2000 in Saudi-Arabien verübten Autobombenanschläge waren eine Reihe von Personen festgenommen worden. Laut Presseberichten vom 2. April 2002 wurde Gary Dixon in einem Gerichtsverfahren unter Ausschluss der Öffentlichkeit und ohne rechtlichen Beistand wegen der Herstellung und des Verkaufs von Alkohol zu 800 Peitschenhieben, acht Jahren Haft und umgerechnet etwa 650.000 Euro verurteilt. Weitere Aktionen der Teilnehmer am Eilaktionsnetz sind nicht erforderlich. Vielen Dank allen, die sich an dieser Eilaktion beteiligt haben.
D. P. urgent action & young amnesty coordinator
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urgent actions 09.05.03 | Usbekistan: Todesstrafe/Drohende Hinrichtungen
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